Haben Sie Fragen?

Wir beantworten gern jede Ihrer Fragen. Unsere Auswahl an häufig gestellten Fragen hält vielleicht schon eine hilfreiche Antwort für Sie bereit.

Häufig gestellte Fragen

Generelle Fragen zu GPM, IPMA und ZERTIFIZIERUNG

Wofür steht IPMA und GPM?
Auf welcher Grundlage basiert das Zertifizierungssystem?
Was ist die ICB?
Wofür steht ICB 4?
Was ist der Unterschied zwischen ICB 3 und ICB 4?
Welche Vorteile hat IPMA im Vergleich zu PMI und Prince 2?
Was sind die Schwerpunkte der einzelnen Level nach ICB 4?
Wozu dient die Selbsteinschätzung (Selbstbewertung)?
Was ist ein Level Report?
Was ist ein Extended Interview?
Was ist ein Workshop und wie läuft dieser ab?
Was versteht man unter einem Executive Summary Report?
Was bedeutet Komplexität und wie wird sie gemessen?
Welche Komplexität wird für welches Level erwartet?
Muss ich alle Zertifizierungslevels sequentiell nacheinander ablegen oder kann ich sofort mit einem höheren Level anfangen?
Kann ich eine Zertifizierung nach ICB 4 ablegen, wenn ich mit einem ICB 3 Lehrgang begonnen oder mich auf eine Zertifizierung nach ICB 3 vorbereitet habe?
Wie lange dauert der Weg bis zum Zertifikat?
Welche Fristen sind für die Prüfungsanmeldung und Reportabgabe zu beachten?
Welche Unterlagen müssen für die Zertifizierungsanmeldung eingereicht werden?
Wie werden die Prüfungen bewertet?
Ist die Einsicht in die schriftliche Prüfung möglich?
Ist die Einsicht des Reports und der Bewertung möglich?
Wie oft darf die Prüfung wiederholt werden?
Wie lange ist ein Zertifikat gültig?
In welcher Sprache wird das Zertifikat ausgestellt?
Wofür steht IPMA und GPM?

Die IPMA (International Project Management Association) ist der führende internationale Promotor des Projektmanagements. Als Dachverband vereint sie rund 70 Mitgliedsgesellschaften (Member Associations) von allen Kontinenten. Die IPMA wurde 1965 gegründet und hat ihren Sitz in den Niederlanden. Sie ist in den folgenden Bereichen tätig:

  • Zertifizierung
  • Publikationen
  • Awards
  • Forschung und Entwicklung
  • Bildung und Training
  • Standardisierung im Projektmanagement

Die GPM ist die deutsche Mitgliedsgesellschaft der IPMA.

Auf welcher Grundlage basiert das Zertifizierungssystem?

Das GPM Kompetenzmodell sowie die Weiterbildungen und Zertifizierungen der GPM basieren auf der Individual Competence Baseline, kurz ICB®, dem Kompetenz-Standard der IPMA.  Die ICB® rückt die Handlungskompetenzen der beteiligten Personen in den Fokus, getreu dem Motto: Projekte werden von Menschen gemacht.

Die ICB ist ein weltweit einheitlicher Kompetenz-Standard, an dem sich alle IPMA Mitgliedsorganisationen und Zertifizierungsstellen orientieren, um die einheitliche Zertifizierung von Projektmanagement-Kompetenzen zu gewährleisten. Dieser Standard bildet seit 1997 die Basis für die weltweite Zertifizierung von Projektmanagern und ist international anerkannt – ein Fundament für gelungene Projektarbeit.

Das Projektmanagement hat in den letzten Jahren viele Veränderungen und Neuerungen erfahren. Daher hat die IPMA den Standard nicht nur an die aktuellen Anforderungen angepasst, sondern auch neue Trends. Der aktuell gültige Standard ICB 4 wurde im September 2015 veröffentlicht und wird seit Februar 2018 in Deutschland genutzt.

Was ist die ICB?

Die ICB, die Individual Competence Baseline, ist der international anerkannte Standard für den Nachweis individueller Kompetenz im Projektmanagement. Herausgeber dieses Standards ist die IPMA, die International Project Management Association.

Wofür steht ICB 4?

Die ICB4 beschreibt in den drei Domänen Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement die drei Kompetenzbereiche Practice, People und Perspektive. Sie sind die Zertifizierungsgrundlagen der IPMA und der nationalen Zertifizierungsstellen.

Zur Übersicht der einzelnen Kompetenzelemente hat sich das Eye of Competence etabliert:

Perspective (5)

People (10) Practice (13)
  • Strategie
  • Governance, Strukturen und Prozesse
  • Compliance, Standards und Regularien
  • Macht und Interessen
  • Kultur und Werte
  • Selbstreflexion und Selbstmanagement
  • Persönliche Integrität und Verlässlichkeit
  • Persönliche Kommunikation
  • Beziehungen und Engagement
  • Führung
  • Teamarbeit
  • Konflikte und Krisen
  • Vielseitigkeit
  • Verhandlungen
  • Ergebnisorientierung
  • Projektdesign
  • Anforderungen und Ziele
  • Leistungsumfang und Lieferobjekte
  • Ablauf und Termine
    Organisation, Information, Dokumentation
  • Qualität,
    Kosten und Finanzierung
  • Ressourcen,
    Beschaffung,
    Planung und Steuerung
  • Chancen und Risiken
  • Stakeholder,
    Change und Transformation
Was ist der Unterschied zwischen ICB 3 und ICB 4?

Die ICB 4 ist die aktuelle Version der Individual Competence Baseline, dem international anerkannten Projektmanagement-Standard der IPMA. Die wesentlichen Veränderungen mit Einführung der ICB 4 sind:

  • Verdichtung: 28 statt 46 Kompetenzen
  • Vertiefung: Neue Kompetenz-Indikatoren beschreiben, woran Kompetenz erkannt werden kann
  • Einbindung agiler Methoden
  • Neue Inhalte: Produktdesign, Change und Transformation, Strategie uvm.
  • Verlagerung der Schwerpunkte
  • International abgestimmter Bewertungsmaßstab für Leistungen im PM
Welche Vorteile hat IPMA im Vergleich zu PMI und Prince 2?

Zu den Vorteilen der IPMA Zertifizierung gehört:

  • Der Mensch mit seiner Kompetenz steht im Fokus
  • Hybrider Ansatz: PM-Methoden von linear bis agil
  • Lebenslanger und karrierebegleitender Kompetenzaufbau
  • Direkteinstieg in jeden Level je nach Erfahrungsgrad
  • Internationale Anerkennung
  • Eintrittskarte in das Netzwerk der Projektmanagement-Experten
Was sind die Schwerpunkte der einzelnen Level nach ICB 4?

 

Basiszertifikat Level D Level C Level B Level A
Basiszertifikat im Projektmanagement (GPM) Certified Project Management Associate  (IPMA Level D) Certified Project Manager  (IPMA Level C) Certified Senior Project Manager (IPMA Level B)

 

Certified Project Director (IPMA Level A)
Mitarbeit in Projekten Steuern von Arbeitspaketen und Teilprojekten Leitung von Projekten mittlerer Komplexität Führung in komplexen Projekten Führung in sehr komplexen Projekten auf
·  Sprache des Projektmanagements verstehen
·  Erste PM Methoden kennenlernen
·  Den eigenen Beitrag im Projekt zu verstehen und gestalten können
·  Projektmanagement-Methoden sicher anwenden
·   Kommunikation und Teamarbeit kennen
·  Projekte erfolgreich planen und steuern
·  Projektdesign als Ansatz verstehen und einsetzen
·  Agile, klassische
und hybride Projektmanagement Ansätze beherrschen
·  Strategien durch Projekte umsetzen
·  Leadership Fähigkeiten in Projekten anwenden
·  Agile, klassische
und hybride Projektmanagement Ansätze beherrschen
·  Projekte durch Strategien gestalten
·  Projektorientierte Organisationen strategisch steuern
·  Führen von Projekt Führungskräften
·  Unternehmerische Verantwortung
Wozu dient die Selbsteinschätzung (Selbstbewertung)?

Bei der Auswahl des geeigneten Zertifizierungslevels hilft eine Selbsteinschätzung (siehe Antrag F01). Das Dokument ist unter www.pm-zert.de > Projektmanager im entsprechenden Level verfügbar. Die Selbsteinschätzung motiviert gleichzeitig, sich mit den CE und KCI der Taxomie sowie den Bloom-Stufen auseinanderzusetzen. Sie bieten eine gute Vorbereitung auf die Zertifizierung.

Was ist ein Level Report?

Mit dem Level Report beweist der Zertifikat-Teilnehmer seine Fähigkeit, Projektmanagement-Wissen in die Praxis umzusetzen. Der Report ist ab Level D ein zentraler Bestandteil der Zertifizierung. Je nach Level variiert die schriftliche Ausarbeitung des Reports hinsichtlich der Kompetenzelemente. Nähere Informationen können Sie den level-spezifischen Leitfäden auf der Website der GPM entnehmen.

Der Report wird grundsätzlich von jedem Zertifikat-Teilnehmer in Einzelarbeit erstellt. Der Report ist die schriftliche Darstellung eines realen Projektes. Ausnahme hiervon ist der Report Level D, der auch ein fiktives Projekt beschreiben kann. Darin beschreibt der Teilnehmer nach den Vorgaben der jeweiligen Anleitung sein Vorgehen oder die Erfahrungen bei der praktischen Anwendung von Projektmanagement-Wissen gemäß der Projektkriterien. Ausführungen zur Theorie des Projektmanagements sind hier nicht erwünscht.

Die geforderten Tabellen und Grafiken sind unter die jeweiligen Kapitel in den Fließtext einzuarbeiten. Der Report insgesamt besteht „netto“ (ohne Deckblätter, Inhaltsverzeichnisse etc.) aus maximal 25 Seiten, sowie maximal 15 Seiten Anhang. In den Anhang gehören Abkürzungsverzeichnis, Glossar, Quellenangaben bzw. Querverweise.

Was ist ein Extended Interview?

Das Extended Interview führt zur abschließenden Beurteilung des Zertifikat-Teilnehmers. Es ist ein Gespräch zwischen dem Teilnehmer und zwei Assessoren. Es wird mit einer Dauer von 30 Minuten mehr veranschlagt als die Standard-Interviews für den jeweiligen Level. Die wesentlichen Inhalte des Gesprächs basiert auf den Fragen, die von den Assessoren vorbereitet und zusammengestellt wurden. Sie werden während des Prüfungsgesprächs abgehandelt .

Das Extended Interview wird durch eine ca. 15 Minuten dauernde Präsentation eingeleitet, die sich auf den Projektreport bezieht. Diese Präsentation kann der Teilnehmer im Vorwege vorbereiten. Als Hilfsmittel sind vorbereitete Flip-Charts, Moderationskarten oder digitale Präsentationen zulässig. Um technischen Störungen vorzubeugen, empfiehlt es sich, Präsentationen auf einem Datenträger mitzubringen und vorab an den Assessor zu senden.

Die Assessoren können Fragen zum im Report beschriebenen Projekt und Sonderaufgaben stellen. In diesem Fall bekommt der Teilnehmer die Gelegenheit, sich vor dem Interview vorzubereiten, um seine Ausarbeitung dann im Rahmen des Interviews mit den Assessoren zu erörtern.

Was ist ein Workshop und wie läuft dieser ab?

Das rollenspiel-basierte Scenario, auch Workshop genannt, dient der Verifizierung der Selbsteinschätzung und faktischen und praktischen Nachweisbarkeit. Die Teilnehmer können ihre Kenntnisse durch Reflexion der eigenen PM-Kompetenz nachweisen und die Assessoren erkennen diese durch das “Erleben” der Kompetenzen bei der Aufgabenbearbeitung im Projektteam.

Es gibt verschiedene Varianten des rollenspiel-basierten Scenarios, die von PM-ZERT für das jeweilige Assessment vorgegeben werden. Das Scenario ist entweder:

  • ein maximal 7-stündiger Workshop , in dem ein ausgewähltes Projekt-Fallbeispiel von den Teilnehmern im Team zu bearbeiten ist oder
  • ein zwei-geteilter Workshop mit unterschiedlichen und voneinander unabhängigen Aufgabenstellungen durch die Assessoren.

Beide Varianten sind gleichwertig.

Was versteht man unter einem Executive Summary Report?

Mit dem Executive Summary Report (ESR) soll der Teilnehmer den Nachweis seiner Erfahrung in der Leitung von Projekten in dem von ihm angestrebten Level erbringen. Die ausführlichen Angaben zu den Projekten 1-3 (ESR1-3) dienen dem Assessor gleichzeitig zur Überprüfung der Komplexität.

Die Angaben in den Tabellenblättern P1 bis P12 im „F01 Antrag“ beziehen sich auf die Erfahrung im Projektmanagement und die Leitung von Projektteams. Der Teilnehmer wählt für seinen Report eines seiner angegebenen Projekte aus und beschreibt es als Projekt 1 (ESR 1).

Eine detaillierte Information zum Gliederung und Inhalt des Executive Summary Reports können Sie im Leitfaden für die Zertifikanten auf Seite 9 nachlesen.

Was bedeutet Komplexität und wie wird sie gemessen?

Die Erläuterung von Komplexität in Projekten sowie deren Messung sind der Tabelle auf der Seite 15 des Leitfadens zu entnehmen.

Welche Komplexität wird für welches Level erwartet?

Für Projekte der Level C, B und A ist die Komplexität anzugeben. Es wird erwartet, dass Projekte auf dem jeweiligen Level die nachfolgende Komplexität aufweisen:

Level Komplexität k
C 16≤ k< 25
B 25≤ k < 32
A 32≤ k
Muss ich alle Zertifizierungslevels sequentiell nacheinander ablegen oder kann ich sofort mit einem höheren Level anfangen?

Die fünf Kompetenzlevel – vom Basislevel für Einsteiger, über Level C für Berufserfahrene, bis hin zu Level A für Leiter von strategischen Großprojekten – ermöglichen einen lebenslangen Kompetenzaufbau und machen das GPM Kompetenzmodell zu Ihrem individuellen Karrierebegleiter.

Steigen Sie einfach mit dem Level ein, das am besten zu Ihrer Projekterfahrung passt.

Obwohl die einzelnen Level des GPM Kompetenzmodells aufeinander aufbauen, handelt es sich um ein durchlässiges System. Der Einstieg ist jederzeit und – je nach Erfahrungsstand – auf jeder Stufe möglich.

Wenn Sie bereits ein Zertifikat besitzen, profitieren Sie je nach Ihrer aktuellen Zertifizierungsstufe von einer verkürzten Lehrgangsdauer und reduzierten Prüfungsleistungen.

Kann ich eine Zertifizierung nach ICB 4 ablegen, wenn ich mit einem ICB 3 Lehrgang begonnen oder mich auf eine Zertifizierung nach ICB 3 vorbereitet habe?

Eine Qualifizierung ist keine Voraussetzung für die Zertifizierung. Ob Sie eine Zertifizierung nach ICB 3 oder 4 durchführen, obliegt Ihnen selbst. Es handelt sich in beiden Fällen um ein international anerkanntes Zertifikat.

Ausrichtung sowie Zertifizierungsumfang haben sich, bedingt durch die internationale Harmonisierung von ICB 3 zu ICB 4, verändert. Die Wahl ist abhängig von Ihren persönlichen und beruflichen Entwicklungen sowie dem Nutzen, den Sie oder Ihr Arbeitgeber sich von der Zertifizierung versprechen.

Bei einer Vorbereitung auf ICB 3 und einem Wunsch nach einer Zertifizierung basierend auf ICB 4 ist es von Vorteil, sich mit den Änderungen und Neuerungen des neuen Standards auseinanderzusetzen.

Wie lange dauert der Weg bis zum Zertifikat?

Die Dauer einer Zertifizierung ist abhängig vom:

  • angestrebten Level und den damit verbundenen Zertifizierungsschritten sowie
  • der Geschwindigkeit der eigenen Vorbereitungen (Lernen, Zusammentragen, Ausarbeiten, Üben und Anwenden etc.).

Die Dauer wird ggfs. auch durch den Besuch eines vorbereitenden Lehrgangs beeinflusst.

Das Zertifizierungsverfahren darf ab Zulassung insgesamt nicht länger als 18 Monate dauern.

Welche Fristen sind für die Prüfungsanmeldung und Reportabgabe zu beachten?

Die Teilnehmer für Level D reichen ihre Antragsunterlagen 4 Wochen und den Report 2 Wochen vor dem Assessment via www.candidate.pm-zert.de ein.

Die Kandidaten der Levels C, B oder A reichen ihre Antragsunterlagen 9 Wochen und den Report 4 Wochen vor dem Assessment über die Plattform www.candidate.pm-zert.de ein.

Welche Unterlagen müssen für die Zertifizierungsanmeldung eingereicht werden?

Egal für welchen Level Sie sich entscheiden, Sie müssen mit der Anmeldung einer Zertifizierung Ihre Antragsunterlagen einreichen.

Diese umfassen u. a.:

  • das Antragsformular (zusammengefasst im Dokument F01 für die Level D-A), welches die Selbstbewertung und den Nachweis Ihrer Projekttätigkeit (Level C-A) enthält,
  • die Executive Summary Reports (Level C-A) und
  • die Komplexitätsbestimmung (Level C-A).

Dies gilt für alle Zertifizierungsarten (Erst-, Höher- und Rezertifizierung).

Die Unterlagen können auf der PM-Zert Website unter den jeweilen Levels heruntergeladen werden.

Wie werden die Prüfungen bewertet?

80% der geforderten CE sind zu bestätigen – durch mindestens 50% der für den jeweiligen Level relevanten KCI (bei 5 sind dies 3) auf der für den jeweiligen Level geforderten Bloom-Stufe.

Gemäß der ICB 4 wird zwischen „passed“ und „not yet competent“ unterschieden.

Ist die Einsicht in die schriftliche Prüfung möglich?

Ja, Prüfungen können bis 6 Wochen nach der Prüfung in der Geschäftsstelle der PM-ZERT in Nürnberg eingesehen werden. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin.

Ist die Einsicht des Reports und der Bewertung möglich?

Die eingereichten Reports können nicht eingesehen werden. Auch das verwendete Bewertungsschema wird nicht veröffentlicht.

Jeder Teilnehmer erhält die Möglichkeit im Rahmen des obligatorischen und individuellen Feedbackgesprächs bei Level D oder in den Interviews bei Level C, B und A mehr über die Qualität des von ihm eingereichten Reports zu erfahren.

Wie oft darf die Prüfung wiederholt werden?

Jeder Prüfungsteil kann einmal wiederholt werden. Sollten Sie einen Prüfungsteil zwei Mal nicht erfolgreich absolvieren, besteht die Möglichkeit nach einem Jahr den Antrag auf den gewünschten Level erneut einzureichen.

Wie lange ist ein Zertifikat gültig?

Ein Zertifikat ist 5 Jahre gültig. Mit Erreichen des auf dem Zertifikat dokumentierten Gültigkeitstermins verliert das Zertifikat seine Gültigkeit. Bis zu diesem Termin sollte die Rezertifizierung zur Zertifikatsverlängerung erfolgt sein. Diese muss vom Zertifikatsinhaber schriftlich beantragt werden. Es ist in der Verantwortung des Zertifikatsinhabers, das Rezertifizierungsverfahren rechtzeitig selbst einzuleiten und die entsprechenden Tätigkeitsnachweise für den Betrachtungszeitraum für das Zertifikat zu erbringen.

Gesetzlich geschützte Zeiten der Nichtbeschäftigung, wie z.B. Mutterschutz und Erziehungszeit, sind vom Zertifikatsinhaber nachzuweisen und verlängern den Betrachtungszeitraum um die im Nachweis angegebene Dauer rückwirkend. Unabhängig von einer solchen Verlängerung des Betrachtungszeitraums beginnt der Gültigkeitszeitraum des neuen Zertifikats mit Datum des Folgetages auf den Ablauf der Gültigkeit des vorangegangenen Zertifikats. Die Gesamtgültigkeit aller Zertifikate überschreitet jedoch nicht die 5 Jahre, auch nicht bei einer vorzeitigen Verlängerung. Hier gilt der Tag der Ausstellung des Zertifikates plus 5 Jahre.

In welcher Sprache wird das Zertifikat ausgestellt?

Eine Zertifizierung nach dem IPMA-Standard ist weltweit anerkannt. Da auch die Zertifikatstitel dieser Internationalisierung folgen und der Zertifikant den englischen Titel trägt, wird das Standard-Zertifikat auf Englisch erstellt. Bei Bedarf und gegen Gebühr kann auch eine deutsche Version erstellt werden.

Fragen zum SEMINAR

Warum sind die Seminare von TRUECARE für mich die richtige Wahl?
Welchen Nutzen kann mein Arbeitgeber aus meinem Seminar zur Projektmanagement Zertifizierung ziehen?
Was bringt ein Seminar zur Projektmanagement Zertifizierung für mich persönlich?
Wie melde ich mich zum Seminar bei TRUECARE an?
Wo findet mein Seminar statt?
Wie viele Teilnehmer sind in einem Lehrgang?
Wer sind meine Trainer?
Wie hoch sind die Kosten für eine Qualifizierung und Zertifizierung?
Gibt es Rabatt-Möglichkeiten?
Gibt es für den Lehrgang Weiterbildungsförderung?
Welche Leistungen sind in den Lehrgangsgebühren enthalten?
Wie lange dauert das Seminar insgesamt?
Wie viel Zeit liegt zwischen den einzelnen Phasen?
Finden Veranstaltungen auch am Wochenende statt?
Welche Aktivitäten umfassen die Heimarbeitsphasen?
Wie viel Zeit muss in einen Lehrgang investiert werden?
Wer sind die Prüfer und Assessoren?
Was passiert, wenn ich eine der Prüfungen nicht bestehe?
Kann ich nach meiner Anmeldung bei der PM-ZERT den Prüfungstermin verschieben?
Was kostet die Wiederholung der Zertifizierungsprüfung?
Ist für ein Bestehen der Prüfungen die Teilnahme an allen Phasen Pflicht?
Wenn ich in meinem Lehrgang an einer Phase nicht teilnehmen kann, kann ich diese wiederholen?
Kann ich von der Prüfung oder dem Lehrgang zurücktreten und welche Kosten entstehen dadurch?
Muss ich die Prüfung nach dem Lehrgang zwingend durchführen?
Welche Dokumente sind für die Seminare relevant?
Was ist die PM Wissen - App?
An welche Adresse sende ich die Anmeldeunterlagen für die PM-ZERT-Prüfung?
Wann müssen meine Anmeldeunterlagen für die Prüfung bei der PM-ZERT vorliegen?
Wann erhalte ich eine Information über das Bestehen/Nichtbestehen der Prüfung?
Wann erhalte ich mein Zertifikat?
Warum sind die Seminare von TRUECARE für mich die richtige Wahl?

Die Seminare von TRUECARE® bieten Ihnen:

  • ein Rund-um-Sorglos-Paket
    • Qualifizierung von Menschen
    • Beratung von Unternehmen
    • Implementierung von PM-Software
  • Moderne Unterrichtsmaterialien
    • PM Wissen Lernsystem inkl. Terminübersicht, Teilnehmerübersicht, Referate, Vorlagen, Foliensätze, Fotoprotokolle etc.
    • Anbieter des Projektmanagement-Handbuchs (www.projektmanagementhandbuch.de)
    • Taschenkarten
    • Themenkarten
    • u.v.m.
  • Zertifizierte und akkreditierte Trainer
  • Schulungen in Deutsch und Englisch

Wir unterstützen Sie weiterhin bei der Implementierung von SharePoint, MS Project und sind Anbieter von PM Cockpit, einer Multiprojektmanagement-Software für maßgeschneiderte PM-Prozesse auf Basis von SharePoint

Welchen Nutzen kann mein Arbeitgeber aus meinem Seminar zur Projektmanagement Zertifizierung ziehen?

Auch für Unternehmen bietet die Zertifizierung Vorteile:

  • Eine GPM Weiterbildung stärkt die fachlichen und sozialen Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter.
  • Ihre kompetenten und gut ausgebildeten Projektleiter und Projektmitarbeiter sorgen für gesteigerte Effizienz und Produktivität.
  • Erfolgreiche Projekte beschleunigen die Innovationskraft Ihres Unternehmens. Sie verbessern Ihr Image bei Geschäftspartnern und Kunden.
  • Indem Sie Ihre Mitarbeiter durch eine Weiterbildung gezielt fördern, treiben Sie Ihre betriebliche Personalentwicklung entscheidend voran.
  • Sie schaffen einheitliche Qualitätsstandards für Ihr Projektpersonal.
  • Dank Ihrer kompetenten Mitarbeiter verfügen Sie über Wettbewerbsvorteile bei der Akquisition und Abwicklung von Projektaufträgen.
Was bringt ein Seminar zur Projektmanagement Zertifizierung für mich persönlich?

Mit einem von der PM-ZERT ausgestellten Zertifikat erhalten Sie einen objektiven, praxistauglichen und international anerkannten Nachweis über Ihre Kompetenz und Qualifikation

Für Einzelpersonen:

  • Sie erhalten Ihre Eintrittskarte in das Netzwerk der Projektmanagement-Experten.
  • Sie verbessern Ihre eigene Qualifikation und bekommen eine objektive, neutrale Bestätigung Ihrer Projektmanagement-Kompetenzen
  • Sie stärken Ihre Position im Unternehmen und treiben Ihre berufliche Karriere voran.
  • In den Lehrgängen erwerben Sie fundiertes Wissen, das auf Erfahrungen aus Tausenden von Projekten beruht.
  • Nach der Zertifizierung führen Sie einen national und international anerkannten Titel.
  • Eine erfolgreiche Weiterbildung bringt Ihnen berufliche und persönliche Anerkennung.
Wie melde ich mich zum Seminar bei TRUECARE an?

Sie können sich über die Anmelden-Schaltfläche des entsprechenden Kurses anmelden oder Sie laden das Anmeldeformular herunter und senden es uns anschließend ausgefüllt per Fax oder per E-Mail an schulung@truecare.de oder info@truecare.de.

Sie können ebenfalls einen Kursplatz reservieren:

Wo findet mein Seminar statt?

In Hannover finden Seminare im TRUECARE®-Seminarzentrum statt, ansonsten bundesweit in qualifizierten Seminarhotels.

Aktuelle Termine und Orte finden Sie in der Terminübersicht der angebotenen Qualifizierungslehrgänge.

Wie viele Teilnehmer sind in einem Lehrgang?

Wir arbeiten in Gruppen bis max. 12 Personen, da wir so erfahrungsgemäß die größtmögliche Effektivität gewährleisten können.

Wer sind meine Trainer?

Für TRUECARE® sind 10 zertifizierte und akkreditierte Trainer im Einsatz. Ihr Trainer wird Ihnen ca. 2-3 Wochen vor dem Start mitgeteilt.

Wie hoch sind die Kosten für eine Qualifizierung und Zertifizierung?

Für offene Veranstaltung betragen die Preise:

  • € 2.905, – pro Person für den Lehrgang
  • € 385,- pro Person Lizenzgebühr und Lehrgangsmaterial
  • € 630,- pro Person PM-ZERT Zertifizierungsgebühr

Die aktuellen Preise und Termine zu jedem Level finden Sie in unserer Preisliste.

Inhouse Veranstaltung führen wir nach Ihren Anforderungen gerne durch. Wenden Sie sich hierzu an schulung@truecare.de oder rufen Sie uns an unter 0511/876 5050.

Gibt es Rabatt-Möglichkeiten?

GPM-Mitglieder und GPM Firmenmitglieder erhalten 10% Rabatt auf die PM-ZERT Zertifizierungsgebühr.

Studenten zahlen bei einer Basiszertifizierung 150,00 € statt 225,00 €. Bei einer Level D Erstzertifizierung zahlen Studenten 250,00 € statt 630,00 €.

Welche Leistungen sind in den Lehrgangsgebühren enthalten?
  • Umfangreiche Lehrmaterialien
  • Umfangreiche Betreuung der Teilnehmer in den Präsenz- und Heimarbeitsphasen durch Trainer und das BackOffice von TRUECARE
  • Qualitätskontrolle des Transferprojektes (2x im Lehrgang)
  • Umfangreiche Prüfungssimulation der schriftlichen und mündlichen Prüfung während des Lehrgangs
  • Lernsystem PM Wissen
  • PM Guide
  • Formel- und Begriffssammlung
  • Wissensfragen zur Vorbereitung auf die Prüfung
  • Kurzfassung aller Inhalte
  • Qualitätsgarantie
  • Kalte und warme Getränke
  • Pausensnacks
  • Mittagessen

Wenn die Bewertung der Teilnehmer in einzelnen Phasen nicht mit mindenstens „gut“ ist, wiederholen wir diese Phase auf Wunsch kostenlos.

Wie lange dauert das Seminar insgesamt?

Der Zeitraum zwischen Starttag und Prüfung beträgt in der Regel beim Level D zwischen 3 bis 5 Monate.

Beim Level C/B beträgt der Zeitraum zwischen 5 – 8 Monate.

Wie viel Zeit liegt zwischen den einzelnen Phasen?

Zwischen den einzelnen Lehrgangs-Phasen liegen Heimarbeitsphasen mit 4 bis 6 Wochen.

Finden Veranstaltungen auch am Wochenende statt?

In den offenen Lehrgängen können einzelne Tage auch an einem Samstag liegen, prüfen Sie bitte hierzu die genauen Lehrgangstermine. Bei Inhouse Lehrgängen passen wir die Termine an die Bedürfnisse der Organisation an.

Welche Aktivitäten umfassen die Heimarbeitsphasen?

Während der Heimarbeitsphase haben Teilnehmer folgende Aufgaben eigenverantworlich durchzuführen:

  1. Nachbereitung der abgeschlossenen Phase
  2. Vorbereitung auf die nächste Phase
  3. Vorbereitung von Referaten
  4. Ggf. Erstellung eines Reports
  5. Prüfungsvorbereitung

Der Transfer der bereits erlernten Inhalte kann durch ein Report als Prüfungsleistung beim Level D nachgewiesen werden. Dieser wird auch in der Heimarbeitsphase erstellt. Ab dem Level C muss zwingend ein Report erstellt werden.

Wie viel Zeit muss in einen Lehrgang investiert werden?

Der Zeitaufwand für den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wie unter anderem der persönlichen Lernbereitschaft, Auffassungsgabe, Konzentrationsfähigkeit, etc.

Erfahrungsgemäß ist mit dem folgenden Zeitaufwand zu rechnen:

Vor- und Nachbereitung der Inhalte sowie die Erstellung der Referate 3 Tage
Erstellung des Report (Alternativ zwei Prüfungen) 3-4 Tage
Präsenzzeiten 6-7 Tage
Zertifizierungsprüfung 1/2 Tag
Wer sind die Prüfer und Assessoren?

Eine Liste möglicher Assessoren finden Sie unter: http://www.gpm-ipma.de/qualifizierung_zertifizierung/ipma_4_l_c_zertifikate_fuer_projektmanager/assessoren.html

Die Assessoren werden uns nach erfolgreicher Prüfungsanmeldung von der Zertifizierungsstelle mitgeteilt.

Was passiert, wenn ich eine der Prüfungen nicht bestehe?

Bei Nichtbestehen einer Prüfung kann diese beim nächsten Zertifizierungstermin, spätestens aber nach 12 Monaten wiederholt werden. Jeder Prüfungsschritt darf jedoch höchstens einmal wiederholt werden.

Kann ich nach meiner Anmeldung bei der PM-ZERT den Prüfungstermin verschieben?

Ja, für 125,00€ zzgl. MwSt. kann eine angemeldete Prüfung verschoben werden. Das gesamte Zertifizierungsverfahren, beginnend mit der Zulassung durch PM-ZERT,  darf jedoch nicht länger als 18 Monate dauern.

Was kostet die Wiederholung der Zertifizierungsprüfung?

Die Kosten für die Wiederholung eines Prüfungsteils betragen € 200,- zzgl. MwSt.

Ist für ein Bestehen der Prüfungen die Teilnahme an allen Phasen Pflicht?

Nein, um zu Bestehen muss nicht an allen Phasen teilgenommen werden. Allerdings hat die Erfahrung gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit die Zertifizierung erfolgreich abzuschließen um ein Vielfaches höher ist, wenn Sie alle Phasen mit unseren autorisierten Trainern durchführen.

Wenn ich in meinem Lehrgang an einer Phase nicht teilnehmen kann, kann ich diese wiederholen?

Es ist prinzipiell möglich, eine Phase in einem anderen Lehrgang zu wiederholen, wenn er im gleichen Zeitraum stattfindet. Wir raten jedoch davon ab, da die Gruppendynamik gefährdet werden kann.

Kann ich von der Prüfung oder dem Lehrgang zurücktreten und welche Kosten entstehen dadurch?

Sie können jederzeit von Prüfungen und Seminaren zurücktreten. Die Kosten für Seminare, an denen bereits teilgenommen wurde, können jedoch nicht erstattet werden.

Muss ich die Prüfung nach dem Lehrgang zwingend durchführen?

Nein, die Prüfung für die Zertifizierung ist optional. Sie können auch nur am Qualifizierungslehrgang teilnehmen.

Welche Dokumente sind für die Seminare relevant?

PM-ZERT-Formulare:

  1. A01 Aktuelle Termine und Gebühren
  2. F01 Antrag auf Zertifizierung (Erstzertifizierung, Höherzertifizierung, Rezertifizierung) mit Selbstbewertung (inkl. Evidence-Anteile)
  3. Z01 Allgemeiner Leitfaden
  4. R03 Ethik-Kodex der GPM

Formulare und Dokumente werden auf der PM-ZERT-Website zum Download bereitgestellt.

GPM Materialpaket

  1. PM-Fachbuchh nach ICB 4 (PM4)
  2. PM-E-Book
  3. USB Stick: Möller/Motzel PM Lexikon + ICB 4 PM (PDF)
  4. GPM Lernkarten
  5. TRUECARE Wissensfragen (online via pm-wissen.de)
  6. TRUECARE Foto-Dokumentation
  7. TRUECARE Vorlagen
  8. TRUECARE Zusammenfassungen
  9. TRUECARE PM Guide
  10. TRUECARE Taschenkarten
  11. TRUECARE Themenlandkarte
  12. TRUECARE PM Hauptprozesse mit Vorlagen

+ www.projektmanagementhandbuch.de

+ www.pm-wissen.de

Was ist die PM Wissen - App?

Die PM Wissen App ist eine Lern-App für alle Teilnehmer am Lehrgang IPMA Level D und für Projektmanagement-Interessierte.

Die App ist ein umfassendes Instrument zur Vertiefung des Basiswissens für IPMA Level D. Sie unterstützt die Vorbereitungen auf die Zertifizierungsprüfung IPMA Level D bei der PM-ZERT.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.pm-wissen.de/

An welche Adresse sende ich die Anmeldeunterlagen für die PM-ZERT-Prüfung?

Ansprechpartner für die Anmeldungen sind:

  • für Level D: Frau Simon
  • für Level C/B: Frau Henning

Sie haben 2 Möglichkeiten zur Versendung Ihrer Anmeldung:

  1. Per Post an folgende Adresse und zu Händen des jeweiligen Ansprechpartners:
    PM-ZERT
    Frankenstraße 152
    90461 Nürnberg
  2. Per Mail an: simon@gpm-ipma.de bzw. a.henning@gpm-ipma.de
Wann müssen meine Anmeldeunterlagen für die Prüfung bei der PM-ZERT vorliegen?

Die Unterlagen müssen bis spätestens 4 Wochen vor der Prüfung eingereicht worden sein.

Wann erhalte ich eine Information über das Bestehen/Nichtbestehen der Prüfung?

Sie erhalten die Ergebnisse der Prüfung spätestens 4 Wochen nach dem Prüfungstermin.

Wann erhalte ich mein Zertifikat?

Sie erhalten das Zertifikat in der Regel 4-6 Wochen nach dem Prüfungstermin.

Menü