Förderprogramme

für unsere Projektmanagement Lehrgänge

Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit (AZAV)

Sie möchten sich weiterbilden und brauchen dabei finanzielle Unterstützung? Dann kann ein Bildungsgutschein helfen.

Die TRUECARE® gehört zu den wenigen Bildungsträgern, die entsprechend der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zur Annahme von Bildungsgutscheinen berechtigt sind.

Für folgende Lehrgänge besteht somit die Möglichkeit, auf diesem Weg die komplette Übernahme der Lehrgangsgebühren bei der Agentur für Arbeit zu beantragen:

  • Basiszertifikat im Projektmanagement (GPM)
  • Certified Projektmanagement Associate (IPMA Level D)

Für weitere Informationen steht Ihnen das Trainingsmanagement telefonisch unter
0511 876 50 5-22 oder per Mail unter schulung@truecare.de zur Verfügung.

Weitere Förderprogramme
Bildungsprämie
WeGebAU Förderungen
Niedersachsen WiN
Bildungscheck NRW
Europäische Sozialfonds Plus
Steuerliche Förderungen
Bildungsprämie

Wer wird gefördert?
Einen Prämiengutschein können Erwerbstätige in Deutschland erhalten:

  • die eine Arbeitserlaubnis in Deutschland haben
  • die während der Mutterschutzfrist, in Elternzeit oder Pflegezeit unterhalb der genannten Einkommensgrenzen liegen
  • die über einen gültigen Arbeitsvertrag im Umfang von mindestens 15 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit verfügen
  • deren Erwerbseinkommen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer und Selbständige trotz der Mindestarbeitszeit unter den Regelleistungen der Grundsicherung liegt und die daher zu ihrem Erwerbseinkommen aufstockende Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch erhalten

Jedes Kalenderjahr darf im Rahmen der Förderrichtlinien, pro Person ein Prämiengutschein ausgegeben werden.

Wie hoch kann die Förderung ausfallen?
Der Staat zahlt einen Zuschuss von 50 Prozent zu allen Weiterbildungen, maximal allerdings nur 500 Euro.

Was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?
Der Antragsteller darf nicht mehr als 20.000 Euro versteuerbares Einkommen besitzen, ist der Antragssteller verheiratet, sind es 40.000 Euro.

Wie wird die Förderung beantragt?
Um die Bildungsprämie zu nutzen, ist eine persönliche Beratung in einer vom Zuwendungsgeber zugelassenen Beratungsstelle notwendig. Die Prämienberatung bezieht sich ausschließlich auf die Instrumente der Bildungsprämie und stellt keine allgemeine Bildungsberatung dar.

Um den Prämiengutschein zu nutzen, ist es erforderlich, dass die Weiterbildung oder Prüfung innerhalb der auf dem Gutschein eingetragenen Gültigkeitsdauer von sechs Monaten beginnt.

Wie verläuft die Abrechnung der Förderung?
Der Weiterbildungsanbieter beantragt nach dem Ende der Weiterbildung oder der Prüfung die Auszahlung des Gutscheins bei dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit der Administrierung beauftragten Bundesverwaltungsamt (BVA).

Für weitere Information:
Hier finden Sie eine Übersicht von Beratungsstellen, die dieses Verfahren anbieten: https://www.bildungspraemie.info/de/beratungsstelle-suchen-25.php

Bitte informieren Sie sich auch in den Beratungsstellen in Ihrer Nähe, ob das Verfahren dort Angeboten wird.

Kostenlose Hotline: 0800 26 23 000

WeGebAU Förderungen

Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“

Wer wird gefördert?
Generell kommt das WeGebAU-Programm für sozialversicherungspflichtige Beschäftigte infrage, die entweder qualifiziert und älter oder gering qualifiziert sind. Die konkreten Fördermöglichkeiten sind dabei abhängig vom Alter der Beschäftigten, deren Qualifizierung und der Größe des Unternehmens.

Die Agentur für Arbeit unterscheidet dabei die folgenden Gruppen:

Geringqualifizierte Arbeitnehmer

  • ohne anerkanntem Berufsabschluss und mit mind. dreijähriger Berufserfahrung
  • mit Berufsabschluss, wenn sie mehr als vier Jahre im Helferbereich tätig sind

Ältere Arbeitnehmer

  • die das 45. Lebensjahr vollendet haben
  • in Unternehmen mit weniger als 250 Angestellten

Arbeitnehmer unter 45 Jahre

  • in Unternehmen mit weniger als 250 Angestellten
  • bei Übernahme von mind. 50% der Kosten durch den Arbeitgeber

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Betrieben mit unter 10 Beschäftigten können durch die volle Übernahme der Weiterbildungskosten durch die Agentur für Arbeit gefördert werden. Dies gilt unabhängig vom Alter und auch dann, wenn die Schulungszeit außerhalb der regulären Arbeitszeit liegt.

Wie hoch kann die Förderung ausfallen?
Abhängig von der Gruppe, zu der die geförderten Arbeitnehmer gehören, übernimmt die Agentur für Arbeit nicht nur die Kosten für die Weiterbildung zu einem gewissen Prozentsatz, sondern fördert auch den Arbeitgeber durch einen Zuschuss zu den Gehältern, die während der Weiterbildung anfallen. Je nach Größe des Unternehmens kann die Förderung der Weiterbildungskosten dabei zwischen 50% und 100% umfassen:

  • Bis zu 100% für Geringqualifizierte
  • Bis zu 75% für Beschäftigte ab 54 Jahre
  • Bis zu 50% für Beschäftige unter 45 Jahre

Unter bestimmten Voraussetzungen können auch weitere Zuschüsse zu den zusätzlich zur Weiterbildung entstehenden Kosten wie beispielsweise Fahrtkosten, Kinderbetreuungskosten, Kosten für eine auswärtige Unterbringung und für die Verpflegung gewährt werden.

Was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?
Gehören Arbeitnehmer zu einer der oben genannten Zielgruppen, müssen für die Aussicht auf eine WeGebAU-Förderung durch die Agentur für Arbeit auch die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die Weiterbildung erhöht die Kompetenz für den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Die Weiterbildung findet während der üblichen Arbeitszeiten statt
  • Der Arbeitgeber stellt den Mitarbeiter für die Teilnahme von der Arbeit frei
  • Die teilnehmenden Arbeitnehmer haben weiterhin Anspruch auf Arbeitsentgelt
  • Der Träger und die Maßnahme sind für die Weiterbildungsförderung zugelassen

Wie wird die Förderung beantragt?      
Unternehmen haben die Möglichkeit, bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt zu beantragen, wenn sie Mitarbeiter durch WeGebAU während der Arbeitszeit weiterqualifizieren möchten. Der Arbeitgeber füllt hierfür einen „Erhebungsbogen“ aus, der dann als Grundlage für die weitere Bearbeitung des Förderantrags dient.

Für weitere Information:
Ausführliche Informationen für interessierte Unternehmen hat die Agentur für Arbeit auch in einer Broschüre veröffentlicht, die unter dem folgenden Link heruntergeladen werden kann:

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung

Kostenlose Hotline: 0800 4 555520

Niedersachsen WiN

Wer wird gefördert?

  • Beschäftigte aus Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen
  • Betriebsinhaber/innen von Unternehmen in Niedersachsen unter 50 Beschäftigten

 Was wird gefördert?

  • Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren)
  • Personalausgaben für die Teilnehmer/innen an der Maßnahme (Ausgaben für Freistellungen)

Wie hoch kann die Förderung ausfallen?

  • Von den Gesamtkosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie Ausgaben für Freistellungen) können maximal 50 % gefördert werden. Die Mindestfördersumme beträgt absolut 1.000 Euro.
  • Die Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) für individuelle Weiterbildungsmaßnahmen sind bis zu einer Höhe von 25 Euro pro Teilnehmer/in und Zeitstunde förderfähig.

Was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?

  • Die inhaltlich in sich abgeschlossene Maßnahme muss eine allgemein am Arbeitsmarkt verwertbare Qualifikation vermitteln und mit einem Zertifikat abschließen.
  • Die Laufzeit ist grundsätzlich auf maximal 36 Monate beschränkt.
  • Der Förderausschluss bezieht sich auch auf Freiberufler, die gewerblich bzw. als GmbH organisiert sind.
  • Es dürfen keine anderen öffentlichen Finanzierungshilfen für denselben Zweck in Anspruch genommen werden, z.B. Aufstiegs-BaföG.

Wie wird die Förderung beantragt?

  • Die Antragstellung zur Förderung muss schriftlich und elektronisch über das Kundenportal mindestens vier Wochen vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme erfolgen.

Fördermittel für mehrere Beschäftigte aus ein und demselben Unternehmen müssen jeweils einzeln beantragt und abgerechnet werden.

Wie verläuft die Abrechnung der Förderung?
Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Beendigung der Weiterbildung und Vorlage sowie Prüfung des Verwendungsnachweises durch die NBank.

Für weitere Information:
https://www.nbank.de/Unternehmen/Ausbildung-Qualifikation/Weiterbildung-in-Niedersachsen/

Hotline: 0511 30031 333

E-Mail: beratung@nbank.de   

Bildungscheck NRW

Wer wird gefördert?
Der Bildungsscheck richtet sich an Beschäftigte, Berufsrückkehrende, Selbständige und Betriebe mit Wohnsitz in NRW.

Man erhält einen Bildungsscheck, wenn sie zu einer der folgenden Gruppen gehören:

  • Beschäftigte
  • Beschäftigte in Elternzeit
  • Berufsrückkehrer
  • Selbständige

Im betrieblichen Zugang können kleinere und mittlere Betriebe mit Sitz in NRW mit weniger als 250 Beschäftigten im Zeitraum von einem Kalenderjahr bis zu zehn Bildungsschecks für Beschäftigte in Anspruch nehmen.

Ausgeschlossen vom Bildungsscheckverfahren sind Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

Wie hoch kann die Förderung ausfallen?
Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50%, max. 500,- Euro zu den Weiterbildungskosten.

Was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?
Versteuerndes Jahreseinkommen von max. 40.000,- Euro (max. 80.000,- Euro bei gemeinsamer Veranlagung) im Zeitraum eines Kalenderjahres.

Wie wird die Förderung beantragt?
Der Bildungsscheck wird von akkreditierten Bildungsscheck-Beratungsstellen in einem persönlichen Beratungsgespräch für berufliche Weiterbildungsmaßnahmen ausgegeben.
Die kostenlose Beratung informiert zu den persönlichen Voraussetzungen für die Förderung und berät Betriebe zum Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Danach reicht der Kursteilnehmer/die Kursteilnehmerin den Bildungsscheck zur Verrechnung beim Weiterbildungsanbieter ein.

Wie verläuft die Abrechnung der Förderung?
Der Weiterbildungsanbieter können die beantragten Förderungen in Höhe von 50% der Weiterbildungskosten (maximal 500€ je Bildungscheck) bei der zuständigen Bezirksregelung in NRW abgeben. Die übrigen Kosten (Eigenanteil) werden vom Bildungsscheck-Empfänger/von der Bildungsscheck-Empfängerin bzw. dem Unternehmen beglichen.

Für weitere Information:
https://www.weiterbildungsberatung.nrw/foerderung/bildungsscheck

 Hotline: 0211 837 1929

Europäische Sozialfonds Plus

Der ESF investiert in Maßnahmen, um Menschen bei der Bewältigung wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen zu unterstützen.

Dazu gehört:

  • die Verbesserung des Zugangs zu Beschäftigung, allgemeine und berufliche Bildung,
  • aktive Inklusion,
  • die sozioökonomische Integration von Drittstaatsangehörigen,
  • den gleichberechtigten Zugang zu hochwertigen Sozialschutzsystemen,
  • die soziale Integration von Benachteiligten und die am stärksten benachteiligten Personen

Für weitere Information:
Europäischer Sozialfonds für Deutschland – Förderperiode 2021 bis 2027 in Deutschland (esf.de)

Steuerliche Förderungen

Sie können die Kosten für unsere offenen Kursangebote in Ihrer Einkommenssteuererklärung absetzen.

Wenn Sie sich durch eine Weiterbildung gegen Arbeitslosigkeit absichern wollen, können die dadurch entstehenden Kosten als sogenannte Werbungskosten geltend gemacht werden.

Wenn die Weiterbildung nicht im Bezug mit Ihrer beruflichen Tätigkeit steht, können Sie die Kosten als Sonderausgaben mit Ihrem persönlichen Steuersatz geltend machen. So können mindestens die Ihrem persönlichen Steuersatz entsprechenden prozentualen anteiligen Kurskosten steuerlich abgesetzt werden.

Eine Anerkennung als Werbungskosten für das ganze Jahr ist nur möglich, wenn diese den Arbeitnehmerpauschalbetrag übersteigen.

Typische Weiterbildungskosten:

  • Kursgebühren
  • Prüfungsgebühren
  • Fahrtkosten
  • Übernachtungskosten

Angeschaffte Arbeitsmittel

  • Fachliteratur
  • Arbeitsmittel

Es wurde Bezug genommen auf:
9 EstG = Werbungskosten
10 EstG = Sonderausgaben

9 Abs. 1 ff EStG
Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Sie sind bei der Einkunftsart abzuziehen, bei der sie erwachsen sind.

9a Nr. 1a EStG
Für Werbungskosten sind bei der Ermittlung der Einkünfte die folgenden Pauschbeträge abzuziehen, wenn nicht höhere Werbungskosten nachgewiesen werden: Von den Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit vorbehaltlich Buchstabe b: ein Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro

10 Abs. 1 Nr. 7 EStG
Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung bis zu 6.000 Euro im Kalenderjahr. Bei Ehegatten, die die Voraussetzungen des § 26 Absatz 1 Satz 1 erfüllen, gilt Satz 1 für jeden Ehegatten. Zu den Aufwendungen im Sinne des Satzes 1 gehören auch Aufwendungen für eine auswärtige Unterbringung.
§4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 6b sowie § 9 Absatz 1 Satz 3 Nummer 4 und 5, Absatz 2, 4 Satz 8 und Absatz 4a sind bei der Ermittlung der Aufwendungen anzuwenden.

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